Über uns

Die Anfänge unserer Arbeit

Das Anliegen des Danken.Feiern.Beten. e.V. für einen Gebetstag beginnt lange vor dem 9. November 1989. Er hat eine seiner Wurzeln in den Gebeten der Friedensbewegung in der damaligen DDR. Aus ihnen sind – von Leipzig ausgehend – die Montagsdemonstrationen entstanden. Diese haben schließlich zur Öffnung der Berliner Mauer und zur Wiedervereinigung Deutschlands geführt.

Es wurde weitergeführt auf einem Treffen von Verantwortlichen und Betern aus verschiedenen Konfessionen in der Gemeinschaft „Siloah“ in thüringischen Neufrankenroda am 3. Oktober 2001. Geladen wurde zum gemeinsamen Gebet aller drei Generationen aus allen Konfessionen unter dem Motto „Zeichen setzen“. Zum Vorstand von „Zeichen setzen“ gehörten Leiter aus verschiedenen Konfessionen und christlichen Organisationen. Auch in den Folgejahren fand immer wieder ein Gebetstag am 3. Oktober statt. Immer wieder ging es darum, alle Generationen und Konfessionen zusammen zu bringen, um gemeinsam im Gebet für Deutschland vor Gott zu kommen.

Aus diesen Treffen entstand der Wunsch, dass eine neue Hingabe an Gott durch das gemeinsame Gebet von Christen aus allen Konfessionen zum Ausdruck kommen soll. 2008 in der Folge im Augustinerkloster in Erfurt die Projektgruppe „3. Oktober – Gott sei Dank!“ einsetzten mit dem Anliegen, das Gedenken, Danken, Feiern und Beten am Tag der Deutschen Einheit im Land zu stärken. Ziel war es, bestehende Traditionen an unterschiedlichen Orten zu vernetzen, Neues anzuregen und hierfür Gruppen und Gemeinden um Unterstützung zu bitten.

Unter dem Motto „Danken.Feiern.Beten.“ wurden seit 2008 Christen aller Konfessionen in Deutschland dazu ermutigt, am 3. Oktober Gott dafür Dank zu geben, dass er als ein Gott der Geschichte die Einheit der beiden Staaten auf deutschem Boden vor über 20 Jahren möglich gemacht hat.

Zum 25jährigen Jubiläum des Mauerfalls und der Deutschen Einheit 2014 und 2015 sind unter dem Motto „3. Oktober - Wunder der Freiheit und Einheit“ verschiedene besondere Aktionen durchgeführt worden. Ein besonderer Schwerpunkt zum Mauerfalljubiläum war eine Gebetspilgerwanderung in Zusammenarbeit mit dem Verein Gemeinsam Beten und Bewegen e.V. und der Organisation Jugend mit einer Mission. Außerdem wurde ein Gebetstagebuch herausgegeben. 2015 wurde unter dem Motto „Deutschland singt“ zum gemeinsamen Gesang mit Liedvorschlägen eingeladen. Auch rief die Projektgruppe zum Friedensgebet durch Glockengeläut auf.

Ende 2015 löste sich die Projektgruppe auf und die Arbeit und das Anliegen werden seit dem vom Verein Danken.Feiern.Beten. weitergeführt, welcher ursprünglich Jesus-Tag e. V. hieß und als Träger für die gleichnamigen Events 2000 und 2004 fungierte. U. a. unterstützt der Verein die seit 2004 stattfindende Aktion „40 Tage beten und fasten für unser Land“ und die App „Deutschland betet“.

Lorenz Reithmeier

25 Jahre Fall der Mauer ...

... der Tag damals war für mich einer der emotionalsten Ereignisse in meinem Leben und eine große Freude, dass Gott zusammen mit den vielen mutigen Bürgern der DDR, das Menschen verachtende Regime in die Knie zwang und offene Grenzen schenkte. Preis unserem Gott!

Thomas Mieth

25 Jahre Fall der Mauer - "Silbernes" und Zeit zum Nachdenken und Dankbar sein: auch für das noch Unvollkommene. Gott tut heute noch Wunder!

Tobias Giese

25 Jahre Fall der Mauer …

... ist für mich ein Anlass, einer der einschneidensten Ereignisse in meinem Leben zu gedenken. Mir wäre z.B. ein Studium verwehrt geblieben und sicherlich hätte ich nicht die Frau meines Lebens getroffen. Meine Dankbarkeit kennt keine Grenzen.