DANKEN - FEIERN - BETEN

29 Jahre Deutsche Einheit - Gott sei Dank! Es kann nicht um Jubelfeiern und Verherrlichung von Menschen gehen!

Der Dank gründet in der Erinnerung an die wunderbare Hilfe Gottes bei der Errettung nach dem Krieg, der Überwindung der Diktatur wie der Teilung und über 70 Jahre Frieden - an alle Kraft, mit der Gott Menschen zum Einsatz für Einheit und Frieden befähigt hat. Sie erwächst durch den Gott, der Geschichte schreibt. - an die politisch Verantwortlichen und die Menschen aus dem Volk, die sich engagiert, mitunter gelitten und trotzdem Zivilcourage gewagt haben - an das Wunder der Freiheit und Einheit und an die Freude der Menschen darüber.

Der Dank nötigt zur Besinnung - zur Wahrnehmung der unwahrscheinlich großen ökonomischen Hilfe, mit der die, durch die DDR auf Verschleiß gefahrene, Bausubstanz und Infrastruktur saniert und modernisiert wurde; - zur Anerkennung und Übernahme von Verantwortung für alle Investition in die technologische Modernisierung, die alle negativen Nebenwirkungen überwiegt.

Der Dank zwingt die Folgen der Entwicklung für die Zukunft zu bedenken - die Globalisierung als Segen und Fluch: niedrige Löhne und billiger Transfer ist wirtschaftliche Hilfe für die Industrieländer und als Ausbeutung für die Entwicklungsländer - die Fluchtbewegungen und Migration und die deutsche Reaktion; in Form der Aufnahme von Migranten, die verfolgt werden oder Hunger leiden; in Form des dringenden Bedarfs von Fachkräften, infolge der Überalterung des Volkes und der Kinderlosigkeit und Atomisierung vieler Familien.

Leider Gottes - gibt es auch manches berechtigtes und viel unberechtigtes Klagen. Es wird gemeckert und gemurrt, wie in "wüsten" Zeiten. Mit den Klagenden ist zu sprechen, aber sie sind nicht zu "verteufeln". Am 03.Oktober soll Dankbarkeit durch Erinnerung und mit Besinnung überwiegen. "Wach auf, wach auf du deutsches Land... Wir wollen einladen zum "Gott sei Dank"! Als Kirchen sind wir erst auf dem Weg zueinander. So wollen wir katholische, evangelische und freikirchliche Gemeinden ermutigen gemeinsame Gottesdienste zu feiern.

Darum ist der 3. Oktober als Tag der Einheit und offizieller Feiertag ein Tag der Freude, der Dankbarkeit und der Besinnung. Darüber sind sich wohl die allermeisten einig, trotz aller Probleme und Kosten der Einheit:  29 Jahre Wunder der Freiheit und Einheit am 3. Oktober 2017!

Harald Bretschneider

Aus der Bibel

Und vergiss nicht, was Er dir Gutes getan hat.

 

Psalm 103,2

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Hier haben Sie die Möglichkeit Ihre Veranstaltung, die Sie am 3. Oktober 2019 durchführen, anzumelden und somit ermöglichen Sie an diesem Festtag vielen Menschen mitzufeiern, mitzubeten und mitzudanken.

 

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Ministerpräsident Bodo Ramelow

Der Mauerfall war ein Signal des Friedens und der Freiheit. Eine Grenze fiel, die ich selbst jahrzehntelang für unüberwindbar geglaubt hatte. Das gesamte Grußwort können Sie hier lesen.

Ministerpräsident Daniel Günther

Rund um Lübeck-Schlutrup haben sich im Herbst vor 30 Jahren beeindruckende Szenen abgespielt. Noch heute bekomme ich eine Gänsehaut bei diesen Bilderrn. Das gesamte Grußwort können Sie hier lesen.

Ministerpräsident Michael Kretschmer

© Pawel Sosnowski

Der Fall der Mauer vor 30 Jahren ist vermutlich eines der wenigen Ereignisse in der deutschen Geschichte, wo fast jeder spontan sagen kann, wo er war und was er an diesem Abend gemacht hat. Das gesamte Grußwort können Sie hier lesen.

Christof Hemberger, Diakon, Referent

30 Jahren Einheit:

Noch immer blicke ich staunend und dankbar auf das Wunder der deutschen Einheit. Was der Mensch nicht schaffen kann, das ist für Gott nicht unmöglich!

Maria-Luise Dött MdB, Vorsitzende Bund Katholischer Unternehmer

"Es ist 30 Jahre her, dass sich Menschen aufgemacht haben, um ihren Freiheitswillen, trotz Repressionsgefahr, durchzusetzen. Ihr, Bürger der damaligen DDR, habt uns die Wiedervereinigung unseres Landes geschenkt! Dafür sind wir dankbar! Gemeinsam wollen wir uns daran erinnern und das feiern!"