Gebetswanderung – Verstehen, Versöhnen, Verantwortung übernehmen

Vom 3.Oktober bis zum 9. November 2019 laden wir sie zu einer Gebetswanderung entlang des ehemaligen Todesstreifens ein. Von Lübeck und von Plauen geht es in 38 Tagesabschnitten in Richtung Harz, wo die beiden Pilgergruppen sich am 9. November auf dem Brocken treffen. Motto der Pilgerwanderung „verstehen, versöhnen, Verantwortung übernehmen“.

Die Pilgerwanderung wird in ökumenischer Weise mit Impulsen, Gebeten und Meditationen gestaltet. Mitwirken werden „Gemeinsam Beten und Bewegen“, die kath. Schönstadt- und Fokolarbewegung, Jugend mit einer Mission, die Freie Christliche Jugendgemeinschaft Lüdenscheid, die Gebetsmühle Weingarten, die Jesusbruderschaft Volkenroda und die Christusbruderschaft Selbitz.

Jeder, der mitpilgern will, ist eingeladen sich entweder für eine Woche oder ein Wochenende oder als Tagesgast anzumelden. Der extra Flyer der Gebetswanderung mit allen wichtigen Informationen ist hier zum Runterladen!

Flyer der Gebetswanderung in Englischer Sprache !


Der Pilgerweg

Der Pilgerweg startet zeitgleich am 03. Oktober im Süden im Großraum Hof und Lübeck Schlutup. Er führt dann entlang der ehemaligen Zonengrenze, die ein „Todesstreifen“ war. Zwei Gruppen werden von den nördlichen und südlichen Grenzen unseres Landes in die Mitte der Grenze wandern und danken dabei Gott für das Wunder des Mauerfalls und beten für weitere Heilung, Einheit und Erneuerung in unserem Land. Es gibt noch viele Bereiche unseres Lebens und unserer Gesellschaft, für die wir auf Gottes Eingreifen hoffen und beten dürfen.

Am 08. November führen die Gebetswanderung auf den Brocken und am 09.November wird in der Sylvestri Kirche in Wernigerode ab 14:00 Uhr ein Abschlussfest mit Gottesdienst sein.

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Anmeldung Pilgerwanderung 

Die Pilgerwanderung-Süd mit den vorläufigen Stationen/Orte finden sie hier!

Die Pilgerwanderung-Nord mit den vorläufigen Stationen/Orte finden sie hier!

Zur Anmeldung Ihrer Teilnahme an unserer Gebetswanderung, nutzen Sie bitte unser Anmeldeformular.


Einen Rückblick zur Gebetswanderung finden sie unter STARTSEITE > 30 JAHRE MAUERFALL - RÜCKBLICK und auf unserer Facebookseite.

Ein Erlebnisbericht zur Gebentswanderung in der Zeitschrift Charisma finden Sie hier.

Hier können sie die aktuelle Pressemeldung der EKD über die Gebetwanderung finden.

Hier finden Sie vier Gespräche mit der Leiterin Bettina Auerswald-Frank von "Gemeinsam Beten & Bewegen" über die Gebetswanderung auf ERF Plus.

Hier ist ein lesenswerter Artikel des pro Medienmagazins zu finden.

Ein Bericht in der Aller Zeitung vom 3. November 2014 können sie hier, eine Artikel der Haldensleber Rundschau vom 5. November 2014 hier und einen weiteren Pressebericht vom 29. Oktober 2014 im Gardelegener Kreisanzeiger hier einsehen.

Unter dem Titel "Gebete im Todesstreifen" gibt es hier einen Artikel der Mecklenburgischen und pommerschen Kirchenzeitung Greifswald.


Ministerpräsidentin a. D. Christine Lieberknecht

Der 9. November 1989, der Tag des Mauerfalls, war eine Sternstunde der Geschichte – für Deutschland, für Europa, für die ganze Welt und natürlich für mich! Es war ein atemberaubender Moment. Es war eine spannende Zeit.

Christine Lieberknecht spricht darüber in dem folgendem Interview des erf: www.erf.de/erf-plus/audiothek/aktuelles-von-tag/der-fall-der-berliner-mauer-war-ein-wunder/6719-5552

 

 

Bundesminster des Inneren Horst Seehofer

schreibt uns:

Gern übernehme ich das Ehrenamt eines Schirmherrn für diese Gebetswanderung.
Gemeinsam wollen sie auch darum bitten, dass unser Land weiter zusammenwächst und gesund wird an Leib und Seele. In dieser Hoffnung weiß ich mich mit ihnen einig!

Den gesamten Brief können Sie hier lesen!

Ministerpräsident Volker Bouffier

Vor dreißig Jahren wurde eine Grenze überwunden, die als kaum überwindbar galt. Dass diese Teilung friedlich überwunden wurde, ist ein großes Glück. Das gesamte Grußwort können Sie hier lesen.

Fritz Schroth

"Als einer, der an der Grenze zur ehemaligen DDR lebt, habe ich die Friedliche Revolution intensiv wahrgenommen. Wir schulden einen mehrfachen Dank: An Gott, der nach 40 Jahren der Trennung die Wiedervereinigung geschenkt hat; das war nicht Menschenwerk, sondern Gottes Handeln und es begann mit Gebet und Kerzen. - Wir schulden der Bevölkerung der DDR einen ganz großen Dank, für ihren Mut, ihren Einsatz und - die friedvolle Haltung, die zu einer mächtigen Bewegung wurde. - Und wir schulden der einzig frei gewählten Volkskammer der DDR mit dem einzig frei gewählten Ministerpräsidenten mit seinem Kabinett einen großen Dank, denn in den nur 6 Monaten ihres Bestehens, schufen sie geräuschlos. die nötigen Gesetzesänderungen der von der Diktatur zur freiheitlichen Demokratie. Diese Arbeit wurde noch viel zu wenig gewürdigt. Jetzt ist der Anlass da, um dem Dank gegenüber den damals Handelnden, Dank, Respekt und Ehre zu erweisen. Fritz Schroth, Mitglied der Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern".