PRESSE-INFORMATION vom 18. November 2014

2015 – Nationaler Danktag für das Wunder der Freiheit und Einheit
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Projektgruppe „3. Oktober“ zufrieden mit Gebetswanderung auf dem Todesstreifen


Lippstadt.
„Wir hoffen nach so vielen positiven Ereignissen in diesen Tagen der Erinnerung an den Mauerfall, dass zum 25 jährigen Jubiläum der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2015 in jeder Stadt und jedem Ort Christen dazu einladen, Gott zu danken. Wir wollen einen nationalen Danktag für das Wunder der Freiheit und Einheit anregen, an dem wir mit anderen feiern und gemeinsam für die Zukunft unseres Landes beten.“
Das erklärte Bernd Oettinghaus von der Projektgruppe „3.Oktober - Gott sei Dank“ im Ausblick auf das kommende Jubiläumsjahr der Deutschen Einheit. Er zeigte sich dankbar und zufrieden im Rückblick auf viele Veranstaltungen und Aktionen im Zusammenhang mit dem Gedenken an die friedliche Revolution, das Ende der deutschen Teilung und die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989.
 
Wochen der Gebetswanderung entlang des ehemaligen Todesstreifens

Insgesamt über 400 Personen waren vom 3. Oktober bis zum 9. November in zwei Pilger-Gruppen rund 1.400 Kilometer entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenzlinie unterwegs. Mit Gebeten, Gedenkminuten und Gottesdiensten erinnerten sie an das Wunder der Grenzöffnung. Gestartet wurde gleichzeitig im Süden in Posseck und im Norden in Schlutup. Dazu gehörten auch das tägliche Lesen der Berichte im neu publizierten „Zeitzeugenbuch“, Bußgebete und die wechselseitigen Bitten um Vergebung und Versöhnung östlich und westlich des damaligen Todesstreifens. Die Schirmherrschaft für diesen ökumenischen Pilgerweg teilten sich jeweils für ihren Landesbereich die Ministerpräsidenten aus Ost und West. Die Firmen OPEL und VW unterstützten die Aktion mit Begleitfahrzeugen. Übernachtet wurde in 76 Orten entlang des Pilgerweges - in Gemeindehäusern, Herbergen und Privatquartieren. Abwechselnd wurde eine Fackel getragen, ein Feuer und Licht als uralte christliche Symbole des Lebens und der Hoffnung. Familien mit Kindern und Kinderwagen waren dabei, viele Jugendlichen und natürlich Zeitzeugen der Ereignisse von damals. Beide Gruppen trafen sich am 8. November auf dem Brocken zum Gebet für unser Land. Am 9. November wurde in Braunlage im Harz in der Ev.-Luth. Trinitatiskirche mit mehr als 150 Besuchern ein Gedenkgottesdienst zur Erinnerung an den Mauerfall vor 25 Jahren gefeiert. Pilger erzählten von ihren Erfahrungen während der Gebetswanderung. Zeitzeugen aus Ost und West berichteten von ihren Erfahrungen.

Über 4.000 Zeitzeugen-Bücher „Das Wunder der Freiheit und Einheit“

Mit einer Dokumentation „Das Wunder der Freiheit und Einheit – Mit Zeitzeugen auf dem Weg der friedlichen Revolution“ wird authentisch an das Geschehen vor 25 Jahren erinnert. Beschrieben und erzählt werden in diesem „Erklärbuch“ die Tage vom 3. Oktober 1989, die DDR riegelte die letzte Grenze Richtung Prag nach außen hermetisch ab, bis zum 9. November 1989, der Nacht der innerdeutschen Grenzöffnung. Eine Fülle von Zeitzeugen wie Hans-Dietrich Genscher, Friedrich Magirius, Rainer Eppelmann, Rudolf Seiters und Arnold Vaatz und andere kommen zu Wort. Herausgeber sind Harald Bretschneider (Dresden), Oberlandeskirchenrat i.R, Frank Richter (Dresden), Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung sowie Bernd Oettinghaus (Frankfurt/Main), Leiter der Projektgruppe „3. Oktober e.V.“. Harald Bretschneider war in den achtziger Jahren Impulsgeber der kirchlichen Friedensinitiative „Schwerter zu Pflugscharen“ in der damaligen DDR. Er hat in der Dokumentation neben anderen die biblisch-theologischen Zusammenhänge und Impulse notiert. Das Buch erschien im September in Zusammenarbeit der Verlage „Evangelische Verlagsanstalt GmbH Leipzig“ und „SCM-Verlag &Co. KG Holzgerlingen“. Die ersten 4.000 Bücher sind verkauft. Eine dritte Auflage ist in Vorbereitung.

Nationalfeiertag 3. Oktober 2015 – Bundesweit „Danken.Feiern.Beten.“

Die „Projektgruppe 3. Oktober“ will in ökumenischer Weite Gemeinden und Kirchen, Gruppen und einzelne Christen anregen, über das Wunder der Deutschen Einheit nachzudenken und das im Dreiklang von Danken, Feiern und Beten allerorts öffentlich sichtbar zu machen. In einem Aufruf heißt es (www.3-oktober.de): „Gott hat Großes getan. Und wir können ihm dafür danken, ihm die Ehre geben als Herrn der Geschichte, unserer deutschen Geschichte. Wir machen uns am 3. Oktober 2015 auf in aller Öffentlichkeit Gott in den unterschiedlichsten Städten und Orten des Landes zu ehren. Denn wer dankbar aus der Hand Gottes empfängt, weiß sich auch verantwortlich im Umgang mit dem Geschenk. Bringen Sie den Stein des Dankens bei Ihnen vor Ort ins Rollen!“

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Projektgruppe 3. Oktober - Koordinator Lorenz Reithmeier
Lilienweg 10, 21218 Seevetal - Tel. 04105-6675102; mobil 0171-3024255
eMail: reithmeier@3-oktober.de                           www.3-oktober.de

PRESSE-INFORMATION vom 27. Oktober 2014

Hunderte Christen unterwegs: „Wanderweg für ein Wunderwerk“
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Ökumenisch Pilgern bis 9. November – Gottesdienste in Magdeburg und Braunlage

Lippstadt.
„Viele Christen in der DDR waren Glaubenshelden. Sie sind im Glauben standhaft geblieben, trotz vieler Nachteile. Die Gebetswanderung trägt zu dieser Würdigung und zu mehr Einheit und Versöhnung im Land bei.“ Das erklärt Bettina Auerswald, Leiterin der Gebetswanderung entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Die heute 26jährige Theologiestudentin aus München hat maßgeblich an der Vorbereitung mitgewirkt und wandert derzeit vom Süden kommend Richtung Harz und fügt hinzu: „Wir sind gemeinsam aus Ost und West auf diesem Wanderweg und danken für das Wunderwerk Gottes.“
Seit dem 3. Oktober sind zwei Pilger-Gruppen entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenzlinie unterwegs. Mit Gebeten, Gedenkminuten und Gottesdiensten erinnern sie an das Wunder der Freiheit und Einheit, das vor 25 Jahren begann. Gestartet wurde gleichzeitig im Süden in Posseck und im Norden in Schlutup. Wo noch vor 25 Jahren eine der gefährlichsten Grenzen der Erde Deutschland teilte, sind in diesen Wochen hunderte Christen zu Fuß unterwegs, um an das Wunder der Grenzöffnung und der Wiedervereinigung zu erinnern. Dazu gehören auch Bußgebete und die wechselseitigen Bitten um Vergebung und Versöhnung östlich und westlich des damaligen Todesstreifens. Die Schirmherrschaft für diesen ökumenischen Pilgerweg teilen sich jeweils für ihren Landesbereich die Ministerpräsidenten aus Ost und West.

Täglich werden Berichte und Erfahrungen auf der Homepage www.3-oktober.de und unter facebook gemeinsam beten und bewegen veröffentlicht. Dort sind die genaue Route und einzelne Stationen notiert, damit sich auch Tagespilger orientieren können.

9. November – „Danken.Feiern.Beten“ Gottesdienste in Magdeburg und Braunlage
 
Die Nord- und Südtour des Pilgerweges wird am 9. November in Braunlage im Harz zum Ziel kommen. In der Ev.-Luth. Trinitatiskirche wird ab 14 Uhr ein Gedenkgottesdienst zur Erinnerung an den Mauerfall vor 25 Jahren gefeiert. Pilger werden von ihren Erfahrungen während der Gebetswanderung berichten. Zeitzeugen aus der damaligen DDR berichten von ihren Erfahrungen Die Predigt hält Pfarrer Bernd Oettinghaus (Frankfurt/Main) von der „Projektgruppe 3. Oktober“.

Ein weiterer zentraler Dank-Gottesdienst wird am 9. November im Dom zu Magdeburg stattfinden. Die Ökumenische Vorbereitungsgruppe schreibt in der Einladung: „Christen aller Konfessionen und Bürger aus Magdeburg und Umgebung versammeln sich, der Domchor singt, Superintendent Friedrich Magirius (Leipzig) predigt, Stimmen von Zeitzeugen sind zu hören, Persönlichkeiten aus Politik und Zeitgeschichte wirken mit.“ Geplant sind drei Sternmärsche, die ab 12 Uhr an ehemaligen Stasi-Gebäuden sowie der SED-Bezirkszentrale jeweils unter dem Motto „Freiheit“ - „Wunder“ - „Einheit“ beginnen sollen und am Dom enden.

Die Initiative „Danken.Feiern.Beten e.V.“ will zu weiteren öffentlichen Gebeten, Gottesdiensten und Veranstaltungen am 9. November ermuntern, um so an die friedliche Revolution und die Einheit zu erinnern. Bis zum 3. Oktober 2015, dem 25. Jahrestag der „Deutschen Einheit“ sollen weitere Veranstaltungen in ganz Deutschland organisiert werden, um zugleich die Verantwortung für das Wunder der Freiheit und Einheit Deutschlands in der heutigen Welt zu betonen.

4.000 Zeitzeugen-Bücher in acht Wochen  „Das Wunder der Freiheit und Einheit“

Mit einer Dokumentation „Das Wunder der Freiheit und Einheit – Mit Zeitzeugen auf dem Weg der friedlichen Revolution“ wird authentisch an das Geschehen vor 25 Jahren erinnert. Beschrieben und erzählt werden in diesem „Erklärbuch“ die Tage vom 3. Oktober 1989, die DDR riegelte die letzte Grenze Richtung Prag nach außen hermetisch ab, bis zum 9. November 1989, der Nacht der innerdeutschen Grenzöffnung. Eine Fülle von Zeitzeugen wie Hans-Dietrich Genscher, Friedrich Magirius, Rainer Eppelmann, Rudolf Seiters und Arnold Vaatz und andere kommen zu Wort. Herausgeber sind Harald Bretschneider (Dresden), Oberlandeskirchenrat i.R, Frank Richter (Dresden), Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung sowie Bernd Oettinghaus (Frankfurt/Main), Leiter der Projektgruppe „3. Oktober e.V.“. Harald Bretschneider war in den achtziger Jahren Impulsgeber der kirchlichen Friedensinitiative „Schwerter zu Pflugscharen“ in der damaligen DDR. Er hat in der Dokumentation neben anderen die biblisch-theologischen Zusammenhänge und Impulse notiert. Das Buch erschien im September in Zusammenarbeit der Verlage „Evangelische Verlagsanstalt GmbH Leipzig“ und „SCM-Verlag &Co. KG Holzgerlingen“. Die ersten 4.000 Bücher sind verkauft. Eine zweite Auflage ist in Vorbereitung.

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Projektgruppe 3. Oktober - Koordinator Lorenz Reithmeier
Lilienweg 10, 21218 Seevetal - Tel. 04105-6675102; mobil 0171-3024255
eMail: reithmeier@3-oktober.de                           www.3-oktober.de


PRESSE-INFORMATION vom 10. Oktober 2014

Ökumenischer Pilgerweg:   Lebenszeichen auf dem Todesstreifen
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Pilger sind bis 9. November auf der ehemaligen innerdeutschen Grenze unterwegs

Lippstadt.
„Gegen die Angst und den Terror, den dieser Todestreifen damals verbreitet hat, setzen wir heute unsere Freude und unseren Dank für das Wunder der Einheit,“ erklärte Lorenz Reithmeier, Koordinator der Initiative „Danken.Feiern.Beten.“ zur Gebetswanderung auf der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

Seit dem 3. Oktober sind zwei Pilger-Gruppen mit über 50 Teilnehmern entlang der Grenzlinie unterwegs, mit Gebeten, Gedenkminuten und Gottesdiensten erinnern sie an das Wunder der Freiheit und Einheit, das vor 25 Jahren begann. Gestartet wurde gleichzeitig im Süden in Posseck und im Norden in Schlutup. Pröpstin Petra Kallies sagte dort beim Gottesdienst: „Diese Freiheit ist vor 25 Jahren errungen worden. Wir feiern Gottesdienst aus Dankbarkeit für diese Einheit. Aus unserer Freiheit erwächst unsere Verantwortung für alle, deren Menschenrechte heute missachtet werden.“
Die Schirmherrschaft für diesen ökumenischen Pilgerweg teilen sich jeweils für ihren Landesbereich die Ministerpräsidenten Torsten Albig, Reiner Haseloff, Volker Bouffier und Horst Seehofer sowie Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht. Täglich werden Berichte und Erfahrungen auf der Homepage www.3-oktober.de veröffentlicht. Dort sind die genaue Route und einzelne Stationen notiert, damit sich auch Tagespilger orientieren können.
 
3. Oktober – „Danken.Feiern.Beten.“ an mehr als vierzig Orten in Deutschland
 
Mit der Einladung zu öffentlichen Gebeten, Gottesdiensten und Veranstaltungen hat die Initiative „Danken.Feiern.Beten.“ am 3. Oktober an die friedliche Revolution und die Einheit Deutschlands erinnert und zugleich die Verantwortung für das Wunder der Freiheit und Einheit betont. In Schweinfurt, Hannover, Karlsruhe, München, Frankfurt (Main) und weiteren Orten wurde am Nationalfeiertag das dankbare Erinnern an das Geschehen vor 25 Jahren mit dem Appell zur Nächstenliebe und Gerechtigkeit verbunden. Die Liste der Orte reicht von Bayreuth und Berlin bis Zarrentin und Zwickau, wo kleine Treffen auf dem Marktplatz oder große öffentliche Veranstaltungen mit prominenter Beteiligung stattfanden. In einem Gebet formulierte der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann: „Lieber Vater im Himmel, wir danken Dir, dass wir diesen Tag der deutschen Einheit in Frieden und Freiheit feiern dürfen. Wir bitten Dich, all den Menschen beizustehen, die nicht in Frieden und Freiheit leben können. Wir bitten für die Menschen in unserem Land, unserem Frankfurt, gleich welcher Religion oder Hautfarbe - schenke Ihnen Frieden, Freiheit, Glück und Wohlergehen.“

Zeitzeugen antworten: Das Wunder der Freiheit und Einheit

Mit einer Dokumentation „Das Wunder der Freiheit und Einheit – Mit Zeitzeugen auf dem Weg der friedlichen Revolution“ begleitet die Projektgruppe Pilger und Interessierte in diesen Tagen der Erinnerung bis zum Tag des Mauerfalls am 9. November. Beschrieben und erzählt werden in diesem „Erklärbuch“ die Tage vom 3. Oktober 1989, die DDR riegelte die letzte Grenze Richtung Prag nach außen hermetisch ab, bis zum 9. November 1989, der Nacht der innerdeutschen Grenzöffnung. Eine Fülle von Zeitzeugen wie Hans-Dietrich Genscher, Friedrich Magirius, Rainer Eppelmann, Rudolf Seiters und Arnold Vaatz und andere kommen zu Wort. Herausgeber sind Harald Bretschneider (Dresden), Oberlandeskirchenrat i.R, Frank Richter (Dresden), Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung sowie Bernd Oettinghaus (Frankfurt/Main), Leiter der Projektgruppe „3. Oktober - Gott sei Dank“. Harald Bretschneider war in den achtziger Jahren Impulsgeber der kirchlichen Friedensinitiative „Schwerter zu Pflugscharen“ in der damaligen DDR. Er hat in der Dokumentation neben anderen die biblisch-theologischen Zusammenhänge und Impulse notiert. Das Buch erschien im September in Zusammenarbeit der Verlage „Evangelische Verlagsanstalt GmbH Leipzig“ und „SCM-Verlag & Co. KG Holzgerlingen“. Eine zweite Auflage ist in Vorbereitung.

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Projektgruppe 3. Oktober - Koordinator Lorenz Reithmeier
Lilienweg 10, 21218 Seevetal - Tel. 04105-6675102; mobil 0171-3024255
eMail: reithmeier@3-oktober.de                           www.3-oktober.de


PRESSE-INFORMATION vom 25. September 2014

Zeitzeugen antworten: Das Wunder der Freiheit und Einheit
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Ökumenische Initiative „Danken.Feiern.Beten.“ veröffentlicht Dokumentation
 

Lippstadt. „Hier müssen wir mehr tun. Das Wunder der Freiheit und Einheit vom Mauerfall bis zur deutschen Wiedervereinigung darf uns alle dankbar stimmen. Von diesem Glücksfall der Geschichte wollen wir mehr reden.“ Das erklärte Bernd Oettinghaus von der Projektgruppe „3.Oktober-Gott sei Dank“ angesichts der aktuellen Zufriedenheitsstudie vom Meinungsforschungsinstitut dimap. Demnach bewerten im Westen weniger als die Hälfte der Befragten (48 Prozent) die deutsche Einheit positiv. Im Osten sehen laut dieser repräsentativen Umfrage rund 75 Prozent der Menschen Vorteile der Wiedervereinigung.
Oettinghaus (Frankfurt/Main) ist Mitherausgeber der Dokumentation „Das Wunder der Freiheit und Einheit – Mit Zeitzeugen auf dem Weg der friedlichen Revolution“, das in diesen Tagen erschienen ist. Daneben sind Harald Bretschneider und Frank Richter, beide aus Dresden, Herausgeber dieses „Erklärbuches“. Erklärt und erzählt werden die Tage vom 3. Oktober 1989, die DDR riegelte die letzte Grenze Richtung Prag nach außen hermetisch ab, bis zum 9. November 1989, der Nacht der innerdeutschen Grenzöffnung. Eine Fülle von Zeitzeugen wie Hans-Dietrich Genscher, Friedrich Magirius, Rainer Eppelmann, Rudolf Seiters und Arnold Vaatz und andere kommen zu Wort.

Harald Bretschneider, Oberlandeskirchenrat i.R., war in den achtziger Jahren Impulsgeber der kirchlichen Friedensinitiative „Schwerter zu Pflugscharen“ in der damaligen DDR. Er hat in der Dokumentation neben anderen die biblisch-theologischen Zusammenhänge und Impulse notiert. Das Buch erschien in Zusammenarbeit der Verlage „Evangelische Verlagsanstalt GmbH Leipzig“ und „SCM-Verlag & Co. KG Holzgerlingen“. Pfarrer Ulrich Parzany, ehemaliger Generalsekretär des CVJM-Gesamtverbandes Deutschland, betont in diesem Zusammenhang: „Ich wünsche unserem Land, dass eine Million Menschen an den 38 Tagen vom 3. Oktober bis zum 9. November ‚Das Wunder der Freiheit und Einheit‘ lesen. Das würde eine spürbare Veränderung bewirken. Für jeden Tag wird auf etwa 7 Seiten spannend berichtet, was 1989 passierte und was daraus folgt. Es gehen einem die Augen auf, wenn man die Impulse, Zeitzeugnisse und Hintergrundberichte liest. Die Leser werden spüren, dass Gott die Hand im Geschehen hat.“

Mit öffentlichen Gebeten, Gottesdiensten und einem Pilgerweg will die Ökumenische Initiative „Danken.Feiern.Beten“ an die friedliche Revolution und die Grenzöffnung erinnern. Ziel ist es, über Kirchen und Konfessionsgrenzen hinweg für Deutschland und ganz Europa „das Wunder der Freiheit und Einheit“ neu ins Bewusstsein der Menschen zu rufen, dankbares Erinnern an damals und verantwortliches Handeln heute zu verbinden. Im Internetportal „www.3-oktober.de“ werden Unterstützer vorgestellt und die Vorhaben beschrieben.


Ab 3. Oktober  – Pilgern auf dem Todesstreifen

Am 3. Oktober beginnt die Gebetswanderung, die bis zum 9. November 2014 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze zum gemeinsamen Pilgern einlädt. „Zwei Gruppen wandern von den nördlichen und südlichen Grenzen unseres Landes in die Mitte der Grenze und werden dabei Gott für das Wunder des Mauerfalls danken und ihn für weitere Heilung, Einheit und Erneuerung in unserem Land bitten“, heißt es in der Ankündigung. Für die Abschnitte in Thüringen hat Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht die Schirmherrschaft übernommen. Die Gebetswanderung im Bereich Sachsen-Anhalt steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Reiner Haseloff. Ebenso hat der Ministerpräsident des Freistaates Bayern, Horst Seehofer, seine Schirmherrschaft erklärt: „Die Teilnehmer der Gebetswanderung wollen danken. Sie verstehen die Wende von 1989 und die friedliche Wiedervereinigung unseres Landes als Wirken Gottes in der Geschichte. Gemeinsam wollen sie auch darum bitten, dass unser Land weiter zusammenwächst und gesund wird an Leib und Seele. In dieser Hoffnung weiß ich mich mit ihnen einig!“

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Projektgruppe 3. Oktober - Koordinator Lorenz Reithmeier
Lilienweg 10, 21218 Seevetal - Tel. 04105-6675102; mobil 0171-3024255
eMail: reithmeier@3-oktober.de                           www.3-oktober.de


Auftakt mit Impulstag in Leipzig

Am 25. Juni trafen sich in dem markanten, historischen Ring Café in direkter Nachbarschaft zum Augustusplatz mit Oper und Gewandhaus Vertreter von Kirchen und Freikirchen verschiedenster Konfessionen. Die prominenten Unterstützer Dr. Christoph Bergner (MdB) und Landesbischof Jochen Bohl beschrieben die auf uns zu kommenden Herausforderungen durch eine schnell umgreifende Entkirchlichung in unserem Land. Anschließend wurden die Projekte und Initiativen für die Jubiläen 2014 und 2015 vorgestellt und miteinander diskutiert.

Vollständige Presseerklärung und Foto von Dr. Christoph Bergner zum Download.

Bericht Leipziger Volkszeitung vom 26. Juni 14 hier.


Danken.Feiern.Beten. – Auftakt mit Impulstag am 25. Juni

Christoph Bergner und Landesbischof Jochen Bohl sprechen in Leipzig.

Den Auftakt setzt ein Impulstag am 25. Juni von 10:30 Uhr - 15:00 Uhr in Leipzig. Die Projektgruppe 3. Oktober hat sehr bewusst das Treffen in dieser Stadt geplant, die bis heute im Besonderen für die friedliche Revolution des Jahres 1989 steht.

Die Ansprachen zum Tage halten der sächsische Landesbischof Jochen Bohl und Dr. Christoph Bergner (MdB), ehemaliger Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt und bis 2013 Beauftragter für die neuen Bundesländer. Er spricht zum Thema: „25 Jahre nach dem Fall der Mauer – wo stehen wir heute in Deutschland und welche Herausforderungen warten auf uns für morgen“.

Presseerklärung und Foto zum Download.


Dankbar erinnern: 25 Jahre Wunder der Freiheit und Einheit

Gebetswandern unter der Schirmherrschaft von Lieberknecht, Haselhoff und Seehofer

„Danken.Feiern.Beten“ ist das Motto einer christlichen Initiative im Rückblick auf 25 Jahre friedliche Revolution, 25 Jahre Öffnung der Mauer und 25 Jahre Deutsche Einheit. „Es gibt in der Geschichte eines Volkes nur wenige Sternstunden. Die friedliche Vereinigung Deutschlands gehört dazu. Wir dürfen Gott dankbar sein, dass er geschenkt hat, worauf fast keiner mehr gehofft hat“, erklärt Hans-Jürgen Abromeit, Bischof der Evangelischen Kirche im Sprengel Mecklenburg und Pommern. Er gehört zum breiten ökumenischen Kreis von Kuratoren und Unterstützern der Projektgruppe „3. Oktober – Gott sei Dank!“, die ihre bundesweiten Vorhaben im neu gestalteten Internetportal www.3-oktober.de präsentiert.

Vollständige Presseerklärung und Foto zum Download.


Presseerklärung zu den Jubiläumsjahren 2014/15