Über uns

Danken.feiern.beten.e.V.

Der Verein (früher mit dem Namen „Jesus Tag e.V.) hat seine Wurzeln in den Basisbewegungen für das Gebet für unser Land.

Zwei Stränge sind dafür bedeutend. War doch durch die Montagsgebete im Osten, namentlich in der Nikolaikirche in Leipzig seid 1982, ein entscheidender Beitrag in der Vorbereitung für die Friedliche Revolution gegeben. So begannen fast alle Demonstrationen im Jahr 1989 in der ehemaligen DDR in Kirchen. Von wo aus nach dem Gebet oder Gottesdienst mit Kerzen und dem Ruf „keine Gewalt“ viele Wochen in nahezu allen größeren Städten mit vielen 10.000 Teilnehmern friedliche demonstriert wurde bis überraschend am 9.11. die Mauer fiel.

Parallel war in London 1987 von einigen Pastoren und Lobpreisleitern der Stadt ein Gebetsmarsch durch die City organisiert worden, um für eine Veränderung der Stadt und des Landes zu beten, der schon 1988 auf 55.000 Teilnehmern anwuchs. Am 16.9.1989 wurde dann in 45 Städten Großbritaniens Jesus Märsche gestartet mit über 200.000 Teilnehmer. Ab 23.5. 1992 gab es dann auch im wiedervereinten Berlin einen ersten zentralen Jesus Marsch in Deutschland gleichzeitig mit 130 Städten in Nordamerika und 50 Städten in Europa. Am 25.6.1994 fand der zweite Jesus Marsch in Berlin statt und am 20.5. 2000 dann auf erweiterter geistlicher Trägerschaft als Jesus Tag mit über 10 Bühnen in der Innenstadt. 2004 gab es dann am Brandenburger Tor den bisher letzten Jesus Tag in Berlin an dem gemeinsam für die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereiche in Deutschland gebetet wurde.

Parallel hatte sich durch die Aktionen „40 Tage Gebet und Fasten für unser Land“ und unterschiedliche Gebetsaktionen zum Tag der Deutschen Einheit, das Anliegen in der Gesellschaft und für die Gesellschaft in Fürbitte einzustehen begonnen in die Städte und Gemeinden und Institutionen zu verbreiten.

Eine bemerkenswerte bundesweite Aktion „Zeichen setzen“ nahm am 3. Oktober in Neufrankenroda in der Gemeinschaft Siloah quasi in der nähe des geogrphischen Mittelpunkt Deutschlands für einige Jahre ihren Anfang mit einer großen Kreuzweihe und einem Altar aus Steinen aus der ganzen Republik. In Städten wie Berlin und Frankfurt war von den ersten Nationalfeiertagen an eine öffentliche Gebetsveranstaltung z.b. auf dem Römer vor dem Frankfurter Rathaus, ein Versuch diesen Tag in Dankbarkeit vor Gott zu feiern und mit Gebet für die Zukunft unseres Landes einzustehen.

Mit dem Einsetzen der Projektgruppe „3. Oktober-Gott sei Dank“ im Augustinerkloster in Erfurt bestärkten Leiter aus den unterschiedlichsten konfessionellen Gruppen und Bewegungen, die verschiedenen Traditionen des Gedenkens und Dankens , Feiern und betens zu vernetzten und Neues anzuregen ,

Zum 25jährigen Jubiläum des Mauerfalls und der Deutschen Einheit 2014 und 2015 sind unter dem Motto „3. Oktober - Wunder der Freiheit und Einheit“ verschiedene besondere Aktionen durchgeführt worden. Ein besonderer Schwerpunkt zum Mauerfalljubiläum war eine Gebetspilgerwanderung in Zusammenarbeit mit dem Verein Gemeinsam Beten und Bewegen e.V. und der Organisation Jugend mit einer Mission. Außerdem wurde die Herausgabe eines Gebetstagebuch mit vielen Zeitzeugen unter dem gleichem Titel angeschoben. Auch rief die Projektgruppe 2015 zum Friedensgebet durch Glockengeläut am Nationalfeiertag auf. Von Anfang an wurde die Verbreitung des Anliegens vom Verein Danken.Feiern.Beten.e.V. mit umgesetzt, der früher den Namen „Jesus Tag e.V.“ trug.

Der Verein ist auch für die seit 2003 stattfindende Aktion „40 Tage beten und fasten für unser Land“ und die App „Deutschland betet“ federführend in der Umsetzung in enger Kooperation mit dem Runden Tisch Gebet der Lausanner Bewegung Dt. Zweig (Koalition für Evangelisation).  Bernd Oettinhaus 

Lorenz Reithmeier

30 Jahre Fall der Mauer ...

... der Tag damals war für mich einer der emotionalsten Ereignisse in meinem Leben und eine große Freude, dass Gott zusammen mit den vielen mutigen Bürgern der DDR, das Menschen verachtende Regime in die Knie zwang und offene Grenzen schenkte. Preis unserem Gott!

Thomas Mieth

30 Jahre Dankbarkeit für ein Deutschland. Wir wollen weiterhin aufeinander zugehen, Gemeinsames finden und stärken. Dankbar sein, auch wenn es immer noch Unvollkommenes gibt. Gott tut heute noch Wunder!

Tobias Giese

30 Jahre Fall der Mauer …

... ist für mich ein Anlass, einer der einschneidensten Ereignisse in meinem Leben zu gedenken. Mir wäre z.B. ein Studium verwehrt geblieben und sicherlich hätte ich nicht die Frau meines Lebens getroffen. Meine Dankbarkeit kennt keine Grenzen.